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Piwik Open-Source Webanalyse nun in Version 1.0

31. August 2010 WIMHO
Webanalyse-Chart von Piwik

Piwik-Chart

Vor kurzem erst hatte ich in einem Artikel über die Version 0.9 des Open-Source Webanalyse-Tools Piwik berichtet. Aber nichts ist so alt wie der Artikel von gestern und die Piwik-Entwickler sind fix… Nach einem kurzen Zwischen-Release (v0.9.9) ist nun, schneller als gedacht, Piwik Version 1.0 erschienen.

Das Echtzeit-Webanalyse-Tool Piwik, welches sich zum Ziel gesetzt hat eine echte Alternative zu Google-Analytics zu werden, hat nun den Meilenstein 1.0 geschafft. Gegenüber der von mir unter die Lupe genommenen Version 0.9 von Piwik hat sich wie geplant funktional nichts verändert, lediglich die letzten Fehler wurden noch beseitigt. Nach der vor ein paar Tagen erst zwischen-geschobenen Version 0.9.9 scheint Piwik nun stabil genug zu sein um die Versionsnummer 1.0 zu verdienen.

Piwik wird erwachsen:

Piwik umfasst nahezu das gesamte Spektrum der Webseiten-Analyse, inclusive grafischer Aufbereitung aller Analyse-Daten. Die Plugin-Architektur macht Piwik offen für Erweiterungen (Plugins und Widgets), und die API-Schnitstellen bieten Datenzugang in verschiedenen Formaten. Piwik läuft auf dem eigenen Server und ist deshalb aus Datenschutz-Sicht wesentlich weniger problematisch als z.B. Google-Analytics. Auch ein Anonymisierungs-Plugin ist verfügbar welches die geloggten IP-Adressen nach der Analyse kürzt. Eine breite Sprach-Unterstützung (mehr als 30 Sprachen) machen das Tool rund.

Piwik Webseiten-Analyse Screenshot

Piwik Webseiten-Analyse

Wer sich für Piwik interessiert kann sich das Piwik Online-Demo zu Gemüte führen oder, und das kann ich nur empfehlen, es gleich selber ausprobieren. Piwik Version 1.0 gibt es als Download auf der Piwik-Projektseite. Eine Dokumentation ist natürlich auch verfügbar.

Fazit:

Es dürfte interessant werden wie Piwik sich langfristig entwickelt. Das Ziel eine Alternative zu Google-Analytics zu werden steht jedenfalls auf den Fahnen der Entwickler. Meiner Meinung nach kann man Piwik aber schon jetzt empfehlen. Am Ende des Tages zählt aber nur was man selber ausprobiert hat, also ran an den Speck… ähm.. ich meine an Piwik! ;-)

  1. 6. September 2010, 15:28 | #1

    Also aktuell läuft bei mir auch die 1.0. Mal ne dumme Frage, welche rechte soll ich da für das Autoupdate vergeben. Irgendwie finde ich da nicht wirklich mal n Hinweis welche Ordner/Dateien beschreibbar sein müssen.

  2. IMHO
    6. September 2010, 18:51 | #2

    Hmm.. mein Piwik läuft auf nem Windows-Server, deshalb hab ich was die Rechte unter Linux betrifft keine passende Antwort parat. Bricht denn das Autoupdate ab und gibts ne Fehlermeldung? Oder hast Du es noch garnicht probiert?

  3. 7. September 2010, 11:28 | #3

    Das Autoupdate bricht einfach ab, das Phänomen hab ich auch. Eigentlich müsste der gesamte Order beschreibbar sein, so was mach ich aber aus Sicherheitsgründen äußerst ungern, also mach ich das Update von Hand bei Piwik.

  4. IMHO
    8. September 2010, 01:49 | #4

    Also mein Piwik wurde ohne Probleme per Auto-Update auf die 1.0 gebracht. Und um den Vorgang nochmal genau zu beobachten hab ich auf meinem Test-Server (da hatte ich noch ein Piwik 0.9 drauf) das Ganze soeben nochmal durchgeführt, wieder ohne Probleme. Hab Euch dabei gleich noch drei Screenshots gemacht:
    Piwik-Update-Screenshot-1
    Piwik-Update-Screenshot-2
    Piwik-Update-Screenshot-3
    Wie gesagt, auf nem Windows-Server ist das mit den Dateirechten ja einfacher.

    @H.Peter:
    Jep, grundsätzlich sehe ich das bei Linux genauso was die Rechte betrifft. Dann schon lieber ein Hand-Update. Man könnte auch vorübergehend nur für das Update die Rechte ändern… aber am Ende macht das dann vielleicht noch mehr Arbeit. ;-)

  5. Webdesign
    8. September 2010, 09:07 | #5

    Macht echt einen guten Eindruck.

    Wie siehts dann mit der Performance aus? Verschwendet die Echtzeit-Analyse nicht Unmengen von Ressourcen?

  6. Andreas Wallnöfer
    22. Oktober 2010, 13:52 | #6

    Also ich bin mit Analytics sehr zufrieden. Datenkrake hin oder her – hauptsache es funktioniert und zeigt mir zuverlässig die Infos, die ich brauch. Und durch die Anonymisierung der Provider ist kein Zusammenhang zur IP-Adresse mehr möglich.

  7. Monex Deposit Company
    23. März 2011, 13:32 | #7

    Piwik nutzt muss auch in WordPress nicht auf den Komfort von Statistiken im Dashboard verzichten. .Um die Statistiken im Dashboard anzuzeigen braucht ihr euren Benutzer-Token aus Piwik. Der Tracking-Code wird automatisch hinzugefugt die ID der Webseite lieBt WP-Piwik automatisch aus.

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